• Erich Diller an einer Malaise-Falle zum Fangen von Insekten im Flug
Forschung > Schwerpunkte

Die Artenvielfalt Panguanas ist eine unerschöpfliche Quelle für spannende Forschungsarbeit, die dort seit über 47 Jahren von Wissenschaftlern aus aller Welt geleistet wird. Besonders überraschend ist immer wieder, dass sich auf jeder Expedition ein anderes, verändertes Artenspektrum präsentiert. Das komplexe Ökosystem Tropischer Regenwald ist eine ständige Herausforderung, und dementsprechend vielfältig sind daher auch die aktuellen Forschungsansätze in Panguana:



Schmetterlinge

Schmetterlinge
Geometridae, Sphingidae, Arctiidae, Microlepidoptera

Aquatische Insekten

Aquatische Insekten
Vergleich verschiedener
Gewässertypen
Libellenfauna

Libellenfauna
80 Arten
Prachtbienen

Prachtbienen und Orchideen
Bestäubungsbiologie
Ameisen

Ameisen
520 Arten! Biologie der Blattschneiderameisen


Wespen

Andere Hautflügler
Schlupfwespen, Faltenwespen
Käfer

Käfer
Cerambycidae, Buprestidae,
Wasserkäfer, Rindenbewohner
Stabschrecken

Stabschrecken (Phasmiden)
Arteninventar, Faunistik
Wanzen

Wanzen, Heuschrecken, Zikaden
Arteninventar, Faunistik



Buckelzikaden

Buckelzikaden (Membracidae)
Systematik und Morphologie
Süßwassermuschel

Malakofauna
Süßwassermuscheln –
Verbreitung und Klimawandel
Geißelspinne

Bodenfauna
Myriapoden, Arachniden
Baumkrone

Baumkronenforschung
zunächst Insekten


Fische

Fische
derzeit elektrische Fische
(Messerfische)
Waldleguan

Herpetologie
Systematik Amphibien, Reptilien
Waldspecht

Avifauna
Neuerfassung und
kommentierte Checkliste
Fledermaus

Fledermäuse
Artenspektrum, Vergleich mit
1980er-Jahren

Gürteltier

Andere Säugetiere, einschl. Affen
Biologie und Verbreitung
Flora

Flora von Panguana

Ein Klick auf ein Vorschaubild führt zu einem Abschnitt mit weiteren Informationen zum Forschungsschwerpunkt.




Aus der langjährigen Forschungsaktivität in Panguana kristallisiert sich eine Reihe von interaktiven, inhaltlich übergreifenden Ansätzen heraus, die zukünftig gezielt in Zusammenarbeit mit zahlreichen nationalen und internationalen Institutionen verfolgt werden sollen.
Wissenschaftliche Kooperationspartner sind willkommen!


  Interaktive Forschungsansätze
im Panguana-Projekt




Bodenbiologie

Blüten und Bestäuber

Ameisen, Ameisengäste, Ameisenvögel

Ra
upen und Futterpflanzen

Bromelien-Ökosysteme

Lebensraum Baumrinde

Besiedlung ephemerer Kleinstgewässer






 
 




Biologie der Waldbäche und Tümpel

Samenverbreitung

Pilze

Parasiten und ihre Wirte

Baumkronenforschung

Indikatorarten und Klimawandel

Nachhaltig nutzbare Ressourcen









Für das Sammeln in Panguana und den Verbleib der Tiere und Pflanzen aus Panguana gelten bestimmte, in den Kooperationsverträgen
und von der peruanischen Naturschutzbehörde SERFOR vorgegebene Regeln.

Regelwerk zum Download



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Nachtschmetterlinge, Microlepidoptera


Seit Jahren studiert die Zoologische Staatssammlung München (ZSM) dort ausgewählte Schmetterlingsfamilien wie Spanner
(Geometridae), Schwärmer (Sphingidae), Spinner (Saturniidae) und andere, demnächst auch mit molekularbiologischen Methoden.
Allein die Kleinschmetterlinge (Microlepidoptera) werden auf bis zu 15.000 Arten geschätzt!



Auswahl von Nachtschmetterlingen am Leuchttuch

Am Leuchttuch ist immer was los, hier eine Auswahl von
Nachtschmetterlingen
Fotos: Konrad Wothe
Aufarbeitung der gesammelten Insekten

Aufarbeitung der gesammelten Insekten


Schwärmer (Sphingidae)
Spanner (Geometridae) Augenspinner (Saturniidae)

Vielfalt der Nachtschmetterlinge: Schwärmer (Sphingidae, li.), Spanner (Geometridae, Mi.) und Augenspinner (Saturniidae, re.)
Foto (Mitte): Robert Trusch



Bärenspinner

Seit 2014 wird von einem peruanischen Studenten die Biologie und Faunistik der Bärenspinner (Arctiidae) untersucht, die in Panguana
mit mehr als 300 Arten vorkommen.

Der peruanische Student Julio Monzón lockt Bärenspinner an.

Der peruanische Student Julio Monzón lockt Bärenspinner an
Bärenspinner (Arctiidae) am Leuchttuch

Bärenspinner (Arctiidae) am Leuchttuch



Tagfliegende Schmetterlinge

Die von Juliane Diller in ihrer Diplomarbeit über die Färbung aas- und kotfressender Schmetterlinge Panguanas erstellte Tagfalter-Artenliste wird laufend überarbeitet und ergänzt.


Edelfalter, Agrias sardanapalus, Nymphalidae

Edelfalter, Agrias sardanapalus, Nymphalidae

Eulen- oder Bananenschmetterling

Eulen- oder Bananenschmetterling, Caligo eurylochus, Brassolini, Nymphalidae



Raupen

Die Schmetterlingsraupen Panguanas sind faszinierend und außerordentlich vielfältig in Aussehen und Färbung. Meist gelingt ihre Bestimmung nur bis zur Familie, in manchen Fällen nicht einmal dies. Seit 2015 werden die Raupen nun systematisch gesammelt und molekularbiologisch untersucht, in Kooperation mit dem Biodiversity Institute of Ontario in Guelph, Kanada, um endlich zu erkunden, zu welchen adulten Schmetterlingen sie gehören mögen.


Raupe aus Panguana
Raupe aus Panguana

Raupe aus Panguana

Vier ganz unterschiedliche Raupen aus Panguana
Foto (oben li.): Robert Trusch
Raupe aus Panguana


Pumuckl-Raupe

Wer sie ist, wissen wir nicht, aber wir mussten sie einfach
„Pumuckl-Raupe“ taufen



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Aquatische Insekten


Aquatische Insekten sind überreich in den verschiedenen Gewässertypen Panguanas vertreten. Besonders die Wasserkäfer und ihre
Biologie sind in letzter Zeit verstärkt in den Fokus der Forschung gerückt.


Auf der Suche nach Wasserkäfern Prof. Ernst-Gerhard Burmeister von der ZSM

Prof. Ernst-Gerhard Burmeister von der ZSM und Praktikant Rico Apenborn auf der Suche nach Wasserkäfern

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Libellenfauna


Mit über 80 Libellenarten hat Panguana Deutschland bereits getoppt! Die ZSM bearbeitet diese faszinierenden Insekten und die Biologie ihrer Larven schon lange, demnächst auch mit Unterstützung des California Department of Food & Agriculture, Sacramento (USA).




Polythore spaeteri, eine neubeschriebene Libellenart aus Panguana
Foto: Robert Retzko


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Prachtbienen und Orchideen


Die metallisch schimmernden oder hummelartigen Prachtbienen (ca. 32 Arten) und die von ihnen bestäubten Orchideen sind Thema des Botanischen Gartens München-Nymphenburg und der ZSM.

Prachtbienen der Gattung Euglossa am Duftköder

Prachtbienen der Gattung Euglossa am Duftköder
Eulaema sp. mit angeklebtem Pollinarium

Eulaema sp. mit angeklebtem Pollinarium

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Ameisen


Die Ameisenfauna Panguanas ist ein Hit! Mit über 520 Arten wurde dort die größte Biodiversität weltweit für diese Tiere gefunden.
Aktuell werden besonders auch die Blattschneiderameisen mit ihren großen unterirdischen Nestern und Pilzgärten erforscht.


Fleißige Blattschneiderameisen, Atta sp.

Fleißige Blattschneiderameisen, Atta sp.
4 cm lange Izula oder 24-Stunden-Ameise, Paraponera clavata

4 cm lange Izula oder 24-Stunden-Ameise, Paraponera clavata

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Andere Hautflügler


Die übrigen Hautflügler-Familien wie Faltenwespen, Schlupfwespen sind als wichtige Komponenten der amazonischen Fauna ebenfalls
ein stets berücksichtigter Forschungsschwerpunkt.


Faltenwespen auf ihrem Nest (Vespidae)

Faltenwespen auf ihrem Nest (Vespidae)
Brackwespe an einem Baumstamm (Braconidae)

Brackwespe an einem Baumstamm (Braconidae)

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Käfer


Die ungeheuer artenreiche Ordnung der Käfer zeigt uns jedes Jahr ein anderes Artenspektrum. In Panguana werden vor allem Bockkäfer (Cerambycidae, ca. 400 Arten), Prachtkäfer (Buprestidae), die in der Bodenstreu und im Rindenmulch lebenden Tiere wie Zuckerkäfer (Passalidae) und viele weitere Käferfamilien studiert.

Einer der zahlreichen Bockkäfer

Einer der zahlreichen Bockkäfer
Riesenprachtkäfer, Euchroma gigantea

Riesenprachtkäfer, Euchroma gigantea

Der 15 cm lange Nashornkäfer Megasoma mars (Scarabaeidae, Dynastinae)

Immer wieder eine Sensation: der 15 cm lange Nashornkäfer Megasoma
mars
(Scarabaeidae, Dynastinae), der in den frühen Morgenstunden
manchmal an das Leuchttuch der Entomologen kommt
 

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Stabschrecken, Wanzen, Heuschrecken, Zikaden


Eine Liste der Stabschrecken oder Phasmiden sowie der vielen Wanzen, Heuschrecken und Zikaden wird seit Jahren von der ZSM und einigen Kooperationspartnern erarbeitet.

Stabschrecke aus Panguana
Neue Phasmidenart
Phasmiden aus Panguana, rechts eine neue Art
Fotos: O. Conle

Eine Langfühlerschrecke putzt ihre Antennen.

Eine Langfühlerschrecke putzt ihre Antennen
Charakteristische Wanzenart Panguanas

Charakteristische Wanzenart Panguanas



Buckelzikaden


Ein faszinierender Schwerpunkt sind Systematik und Morphologie der bizarren und oft winzigen Buckelzikaden (Membracidae) mit ihren abenteuerlichen Körperfortsätzen.

Buckelzikade Heteronotus delineatus

Die Buckelzikade Heteronotus delineatus besitzt extreme Fortsätze,
die vom Thorax ausgehen
Foto: Konrad Wothe
 


Sie werden in der Zoologischen Staatssammlung München (ZSM) bestimmt und teilweise mit dem Rasterelektronenmikroskop fotografiert
und mit dem Mikro-CT der ZSM gescannt. Diese hochmoderne Methode ermöglicht die dreidimensionale Darstellung der äußeren und inneren Strukturen auch sehr kleiner Exemplare, ohne diese Studienobjekte zu beschädigen.

Altonodus nodosus aus Panguana (präpariert)

Heteronotus nodosus aus Panguana (präpariert)
Foto: Klaus Schönitzer
Scan mit dem Mikro-CT

Mit dem Mikro-CT erzeugter Längsschnitt (oben: Innenansicht) durch das links als Foto abgebildete Exemplar aus der ZSM-Sammlung
CT-Scan und Visualisierung: Bernhard Ruthensteiner


Das folgende Video zeigt einige Darstellungs-Möglichkeiten, die die Mikro-CT-Methode eröffnet. Im ersten Teil der Sequenz wird die Buckelzikade in einer virtuell rekonstruierten Außenansicht im Raum gedreht, dann leicht vergrößert und Schicht für Schicht aufgenommen. Die letzten 15 Sekunden des Videos bieten eine transparente Darstellung wie auf klassischen Röntgenbildern.





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Süßwassermuscheln


1980 begann die ZSM mit der Untersuchung der Süßwassermuscheln Panguanas. Heute haben diese sehr sensibel auf Veränderungen ihrer Umwelt reagierenden Tiere besondere Bedeutung als Indikatoren für Auswirkungen des Klimawandels im amazonischen Peru gewonnen.

Libelle am Schwarzwassertümpel

Die Süßwassermuschel Bartlettia stefanensis in einer Lateritbank
am Ufer des Río Yuyapichis
Edelfalter der Gattung Hamadryas

Lage der Muscheln im
Substrat (Burmeister, 1988)

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Bodenfauna, Myriapoden und Arachniden


Seit 2013 dokumentiert die ZSM verstärkt die Tausendfüßer (Myriapoda) und Spinnentiere von Panguana, in Zusammenarbeit mit dem Naturhistorischen Museum in Lima und verschiedener europäischer Spezialisten. Dabei soll die gesamte Fauna der Bodenstreu systematisch, faunistisch und ökologisch untersucht werden. Zum ersten Mal für das amazonische Peru sind jetzt auch die Landmilben umfassend in Bearbeitung.

Geißelspinne an einer Brettwurzel

Geißelspinne an einer Brettwurzel (Amblypygi)
Typische Rinde eines Mahagonibaumes

Berlesetrichter zum Extrahieren der Bodenfauna,
hier vor allem der zahlreichen Bodenmilben

Hundertfüßer in der Laubstreu

Tausendfüßer (Platyracidae, Diplopoda) in der Laubstreu
Die Wurfnetzspinne Deinopis sp. hält ihr Fangnetz zwischen den vorderen Beinen

Die Wurfnetzspinne Deinopis sp. hält ihr Fangnetz zwischen den
vorderen Beinen

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Baumkronenforschung


Baumkronenforschung ist in Panguana noch Neuland. Seit 2014 werden nun besonders die Nacht- und Tagfalter im Kronenbereich in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Museum für Naturkunde in Karlsruhe studiert.

Baumfalle, nachts Blick ins Kronendach Baumfalle, tags

Baumfallen, nachts beleuchtet, und Blick ins Kronendach

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Messerfische


Wissenschaftler der McGill University in Montreal (Kanada) untersuchen die elektrischen Fische Panguanas, besonders das Revierverhalten der Messerfische. Die übrige Fischfauna Panguanas ist bisher noch wenig erforscht.


Auf der Suche nach Messerfischen Prof. Rüdiger Krahe, McGill University

Auf der Suche nach Messerfischen, rechts Prof. Rüdiger Krahe, McGill University
Fotos: Rüdiger Krahe



Eine von mehreren Messerfisch-Arten aus dem Río Yuyapichis

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Herpetologie


In den 1980er Jahren waren die Amphibien und Reptilien Panguanas das Thema zahlreicher Arbeiten und Publikationen. Die damals begonnenen herpetologischen Studien werden zur Klärung der Systematik bei Amphibien und Reptilien in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart, der Universität Wien und im Rahmen des weiter unten genannten Klimawandelprojektes mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit fortgeführt.

Ein kleiner Waldleguan wird bestimmt.

Ein kleiner Waldleguan wird bestimmt (Stenocercus fimbriatus)

Makifrosch in der Vegetation

Makifrosch in der Vegetation (Phyllomedusa tarsius)

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Avifauna


1968 bis 1971 stellte Maria Koepcke die Vogelarten des Studiengebietes zusammen. In Kooperation mit dem Naturhistorischen Museum in Lima und der Ornithologischen Gesellschaft in Bayern werden diese bis heute unveröffentlichten Daten nun überarbeitet und die Publikation einer aktuellen Avifauna Panguanas vorbereitet.


Vogelbeobachtung am Waldrand von Panguana

Vogelbeobachtung am Waldrand von Panguana
Ein Waldspecht sucht nach Nahrung.

Ein Waldspecht sucht nach Nahrung
Foto: Konrad Wothe

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Fledermäuse


Sie sind wichtige Schlüsselarten für Umweltveränderungen und besonders geeignet für Aussagen zum Einfluss des Klimawandels. Ein Vergleich des heutigen Artenspektrums mit den in den 1980er Jahren erarbeiteten Daten über die Chiroptera von Panguana zeigt Änderungen, die in einem größeren Forschungsprojekt weiter untersucht werden sollen.

Sackflügelfledermaus an einer Brettwurzel

Sackflügelfledermaus an einer Brettwurzel, Saccopteryx leptura
Fotos: A. Meschede
Baumkronennetz für den Fledermausfang in 15 m Höhe

Baumkronennetz für den Fledermausfang in 15 m Höhe


In den 1980er-Jahren wurden im Rahmen der Dissertation von J. Diller über die Fledermäuse von Panguana zahlreiche Fledermausfliegen (Diptera: Nycteribiidae, Streblidae) gesammelt und bestimmt. Eine Überarbeitung dieser hochangepassten speziellen Ektoparasiten mit Hilfe des DNA-Barcoding ist für die nähere Zukunft in der ZSM geplant.

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Andere Säugetiere, einschl. Affen


Eine Checkliste der zahlreichen Säugetierarten Panguanas ist zwar publiziert (Hutterer, R. et al. 1995), doch biologisch sind diese noch wenig erforscht, vor allem die Kleinsäuger und Nagetiere wie Mäuse, Stachelratten usw. Mehrere Arbeiten zu diesem Themenkomplex befinden
sich in Planung. Die Affenarten werden in Zusammenarbeit mit dem Primatenzentrum Göttingen näher beleuchtet.

Neunbindengürteltier

Neunbindengürteltier, Dasypus novemcinctus
Spielende Totenkopfaffen

Spielende Totenkopfaffen, Saimiri boliviensis
Foto: Robert Trusch


Kürzlich wurden mehrere Wildkameras an interessanten Stellen im Wald aufgestellt, zum Beispiel an den colpas (spezielle Erdfraßstellen), verschiedenen Tümpeln und Bächen, Wildwechseln sowie Frucht- oder Samenansammlungen am Erdboden. Eine Reihe von sehr scheuen Arten lassen sich mit dieser Methode besonders gut dokumentieren.

Ein Tapir trinkt in den Morgenstunden.

Ein Tapir (Tapirus terrestris) trinkt in den Morgenstunden das mineralhaltige Wasser in einer colpa im Waldesinneren (Wildkamera-Foto)
 

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Flora


Die Flora von Panguana, speziell die Orchideen, bearbeitet Dr. Günter Gerlach aus dem Botanischen Garten München-Nymphenburg, in Zusammenarbeit mit peruanischen Botanikern des Museo de Historia Natural in Lima und der NGO „Jardín Botánico de Missouri“ in Oxapampa. Dr. Gerlach ist gerade dabei, eine Florula des Panguana-Areales mit Arteninventar und Herbar zu erstellen.

Bromelienblüte am Waldboden

Große Bromelienblüte am Waldboden (Aechmea strobilacea)
Filigrane Orchidee

Filigrane Orchidee der Gattung Oncidium


Die Bestimmung von Bäumen gelingt am sichersten, wenn auch ihre Blüten studiert werden können. In Panguana ist daher das Ende der Regenzeit im März/April die beste Zeit dafür.




Die leuchtend rosarote Blütenpracht der Punga (Pachira sp., Malvaceae, Bombacoideae), eines nahen Verwandten des Kapok-Baumes), hebt sich schon
von weitem als Farbfleck vor dem Grün des Waldes oder dem Blau des Himmels ab


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