• Pampas Verde (Foto: Stefan Friedrich)
Soziale Projekte > Die Asháninka

Panguana befindet sich zwischen den Ostabhängen der Anden (ca. 150 km entfernt) und dem parallel dazu verlaufenden, isolierten Gebirgszug der „Cerros de El Sira“ (in ca. 40 km Entfernung) – eine besondere geographische Lage, die mitverantwortlich ist für die ganz spezielle Biodiversität in diesem breiten „Tal“ im oberen Amazonasbecken. An manchen Nachmittagen ist die blaue Silhouette der bis 2500 m hohen, noch kaum erforschten Berge von Panguana aus gut sichtbar. Sie sind sehr unzugänglich, zu Fuß jedoch in drei Tagen erreichbar.

Über die gesamte Bergkette dehnt sich die „Reserva Comunal El Sira“ aus, mit 616.413 Hektar das größte kommunale Reservat Perus, das von der Regierung einem Naturschutzgebiet gleichgesetzt wird. Es erstreckt sich über die Departamente Ucayali, Huánuco und Pasco. Der südlichste Teil in Pasco gehört sogar zu einem Biosphärenreservat (Reserva de Biósfera Oxapampa – Asháninka – Yanesha).



Reserva Comunal El Sira

  Die Reserva Comunal El Sira (grün eingefärbt)
  und ihre Pufferzone (Karte: Deutsche Gesellschaft für
  Internationale Zusammenarbeit GIZ, 2011)
Sira-Gebirge in der Abendstimmung

Das Sira-Gebirge in der Abendstimmung, von Panguana aus gesehen






Panguana liegt in der mittleren westlichen Pufferzone des El Sira-Reservates, was seinen Status als privates Schutzgebiet festigt und ihm zusätzliche Bedeutung als Modell für Erforschung und Erhalt des Regenwaldes verleiht.



400 verschiedene indigene Naturvölker leben im Amazonasbecken, und 5 Ethnien bewohnen die Pufferzone rund um das Sira-Reservat: die Asháninka, Yanesha, Ashéninka, Cocama-Cocamilla und Shipibo-Conibo. Die Asháninka sind mit über 80.000 Menschen das größte indigene Volk im peruanischen Regenwald. „Asháninka“ heißt „Geschwister, Menschen mit gleicher Sprache“.

Mehrere Asháninka-Familien siedeln als Panguanas unmittelbare Nachbarn im 3 km entfernten Dorf Pampas Verde, das mit sieben weiteren Sektoren und Dörfern Teil der „Comunidades Nativas Asháninka Nuevos Unidos Tahuantinsuyo“ ist. Sie genießen am Fuße des Sira noch weitgehend ursprüngliche Lebensbedingungen.




Asháninka-Schülerinnen und -Schüler gehen vom Schulunterricht in Pampas Verde nach Hause


Mit der Asháninka-Lehrerin auf dem Schulhof

Mit der Asháninka-Lehrerin auf dem Schulhof
Brunnen der Dorfgemeinde von Pampas Verde

Frisches Wasser? Der Brunnen der Dorfgemeinde von Pampas Verde
soll mit Panguanas Hilfe modernisiert werden





Die Schulen und die Dorfgemeinschaften werden von der Hofpfisterei und Panguana unterstützt, auf Antrag der Lehrer und Gemeinderäte insbesondere mit Schulmaterial, Sportartikeln und Projekten zur Verbesserung der Infrastruktur.

  • Pampas Verde (Foto: Konrad Wothe)

    Pampas Verde mit weit verstreuten Häusern (Foto: Konrad Wothe)

  • Versammlungsraum

    Treffen im Versammlungsraum von Pampas Verde

  • Kleinkinder (Foto: Konrad Wothe

    Kleinkinder im Versammlungsraum des Dorfes (Foto: Konrad Wothe)

  • Geschenke für die Kinder

    Geschenke für die Kinder von Pampas Verde im Herbst 2015

  • Ashaninka auf dem Rio Yuyapichis

    Asháninka auf dem Río Yuyapichis

  • Juliane Dillers Patenkind

    Juliane Dillers Patenkind Ana Cristina mit ihrem Vater, dem Koordinator von Pampas Verde, beide in der traditionellen Cushma

  • Neugierige Kinder

    Luftiges Wohnzimmer mit neugierigen Kindern

  • Dorfbrunnen

    Dorfbrunnen von Pampas Verde

  • Feuerstelle

    Dieses Feuer brennt lange: Traditionelle Feuerstelle mit langen getrockneten Baumstämmen

  • Häuser am Hochufer

    Die Asháninka siedeln gerne an Hochufern über dem Fluss






Gezähmte junge Wildtiere sind als Haustiere bei den Ureinwohnern sehr beliebt.

Schwarzohrpapageien

Das Asháninka-Mädchen trägt auf einem Ast zwei zahme,
junge Schwarzohrpapageien (Pionus menstruus)
Wollaffe mit Ersatzmutter

Dieser junger Wollaffe mag überhaupt keine Fotos
und kauert sich ängstlich an seine Ersatzmutter


Rote Aras  

Keine Geschwister! Gleich zwei rote Ara-Arten blicken hier misstrauisch in die Kamera:
vorne ein Grünflügelara (Ara chloropterus), dahinter ein Arakanga oder Scharlachara (Ara macao)


 



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