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Gründung

Panguana wurde 1968 von den deutschen Zoologen Dr. Maria und Prof. Dr. Hans-Wilhelm Koepcke im völlig unberührten peruanischen Tieflandregenwald, im oberen Amazonasbecken gegründet und wird heute von ihrer Tochter Juliane Diller geleitet, die an der Zoologischen Staatssammlung München arbeitet.

Namensgeber

Diese älteste biologische Forschungsstation von Peru trägt den einheimischen Namen des Wellen-Tinamus, eines rebhuhngroßen und unscheinbaren, aber für die Region sehr typischen Vogels.

Panguana, der Wellentinamu, Crypturellus undulatus, Tinamidae (aus: Pearson & Beletsky, 2001)
Panguana, der Wellentinamu, Crypturellus undulatus, Tinamidae (aus: Pearson & Beletsky, 2001)

Ort

Panguana befindet sich in ca. 230 m Höhe am Río Yuyapichis, einem 40 m breiten Nebenfluss des Río Pachitea, der ein Quellfluss des Amazonas ist. Yuyapichis ist ein Wort aus der alten Inkasprache Quechua und bedeutet „lügender Fluss“, weil er so unerwartet schnell und stark ansteigen kann. Der Yuyapichis entspringt im 40 km entfernten, etwa 2400 m hohen Sira-Gebirge, einer isolierten, parallel zu den Ostabhängen der Anden verlaufenden Bergkette.

Erste Häuser

Die ersten Häuser der Station waren einfache, regenwaldübliche Ureinwohnerhütten mit Palmenwedel-Dächern, und die Lebensqualität dort war auf das Nötigste beschränkt. Mit Hilfe eines großzügigen Sponsors, der Ludwig Stocker  Hofpfisterei GmbH in München, einem ökologisch produzierenden Großbäckerei-Betrieb, konnte seit 2008 die Infrastruktur bedeutend ausgebaut werden und auch das Gelände durch Erwerb benachbarter, zum Verkauf angebotener Parzellen von ursprünglich 180 Hektar auf 950 Hektar (= 9,5 km²) vergrößert werden.

Unser Team

Juliane Diller

Juliane Diller, geborene Koepcke kam 1954 in Lima zur Welt und wuchs in Peru auf. 1968 begleitete sie ihre Eltern...

Hildegard Debertin

Hildegard Debertin ist die Stiftungsbetreuerin der Panguana Stiftung in München.

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